Kurzrezension zu "Loving Mr. Millionaire" von Freya Miles und Nadine Kapp

  Der Klappentext:

 

Geld allein macht nicht glücklich - die Liebe allerdings kann es schaffen, jedes Hindernis zu überwinden.

 

Lissy und Andrew haben entgegen allen Hürden zueinandergefunden und versuchen trotz Andrews Krankheit ein normales und glückliches Leben zu führen. Dass Glück und Liebe nicht planbar sind, müssen die beiden schon nach kürzester Zeit auf gnadenlose Art und Weise erfahren, als das Schicksal erneut zuschlägt und ihre Liebe endgültig zu zerstören droht. Die Liebe gibt Lissy und Andrew die Kraft, dem Glück eine zweite Chance zu geben. Doch die beiden können nicht ahnen, dass ihnen die schwerste Prüfung noch bevorsteht.

Meine Meinung:

 

 Vielen lieben Dank an Netgalley und den Montlake Romance Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Dieser Umstand nimmt jedoch keinerlei Einfluss auf die Darlegung meiner ehrlichen Meinung.

 

Ich stand dem zweiten Teil etwas skeptisch gegenüber, weil mich der erste Band nicht komplett überzeugen konnte, aber überraschenderweise fand ich den zweiten Teil schon viel besser. Der Schreibstil ist immer noch knapp und bündig und ohne wirklich viel Tamtam neben der Geschichte. Dadurch ist das Buch nicht sonderlich lang und die Kapitel sind relativ kurz, aber das war ich durch Teil 1 schon gewöhnt. Auch hier wechseln die Sichtweisen aus jedem Kapitel, was ich ein bisschen zu viel fand, aber sonst hat es sich echt gut gelesen.

 

Andrews Schwäche nimmt wieder einen großen Teil der Geschichte ein, aber diesmal kommen noch viele andere Aspekte dazu. Unter anderem eine Wendung, mit der wahrscheinlich niemand gerechnet hat. Und diese Wendung hat mich innerlich zerrissen, ich habe geheult wie ein Schlosshund und bin mit der Welt nicht mehr klargekommen. Ich musste das Buch erstmal weglegen und mich mit einer anderen Geschichte ablenken. Hier finde ich also das Gleichgewicht des Dramas etwas besser verteilt.

 

Lissy und Andrew haben sich auch nicht wirklich verändert. Lissy ist immernoch schüchtern und zurückhaltend, aber ihr Sturkopf ist stärker denn je. Sie ist immer noch loyal, aber beißt sich auch lieber allein durch ihre Probleme durch. Andrew gibt es immer noch in 2 verschiedenen Perspektiven – Mr. Keaton und der wahre Andrew, obwohl die nette Variante in diesem Buch immer öfter zum Vorschein kommt. Trotzdem ist er mir langsam wirklich ans Herz gewachsen.

 

Das Cover trifft wieder nicht auf meine Zustimmung, weil ich keine Menschen/ Gesichter auf Covern mag. Trotzdem passt es gut in die Reihe zu seinen Geschwistern und sieht auch wieder sehr edel mit dem weißen Hintergrund aus.

 

Mein Fazit:

„Loving Mr. Millionaire“ ist eine gute Fortsetzung der Reihe. Wer sich den zweiten Teil besorgt hat, der weiß, dass es sich um eine leichte Lektüre handelt, die nicht allzu viel Tiefgang hat. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und ich konnte mich in die Charaktere hineinversetzen. So gut, dass mich deren Probleme zu Tränen gerührt hat.

 

 3,5 Sternchen von 5 Sternchen 

 

(Bildquelle: Amazon.de)

 

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