Rezension zu "Ein bisschen Abenteuer bitte!" von Saskia Louis

 Der Klappentext:

 

Mayas Leben ist wie Vanilleeis: Ein bisschen langweilig, kein bisschen spontan, aber verlässlich geschmackvoll ... und wenn das noch eine Sekunde länger so bleibt, dreht sie durch!

 

Um ein wenig mehr Aufregung in ihr Leben zu bringen, flieht sie in die Hafenstadt Eden Bay.

 

Als sie dort wortwörtlich in Nathan rennt, steht für Maya fest: Was wäre abenteuerlicher als eine heiße Affäre mit einem quasi Fremden?

 

Nathans Leben ist wie Schokoladeneis mit Knoblauchstückchen: Eine absolute Katastrophe.

 

Zwischen Endlos-Schichten als Feuerwehrmann und einem neuerdings kriminellen jüngeren Bruder bleibt nicht viel Zeit für Normalität. Und seine süße neue Nachbarin Maya verspricht Chaos, das er nicht gebrauchen kann. Sei ihr unmoralisches Angebot noch so verlockend ...

Meine Meinung:

 

Vielen lieben Dank an Saskia Louis für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Dieser Umstand beeinflusst keinesfalls meine ehrliche Meinung.

 

Um ehrlich zu sein, habe ich dieses Buch aufgeschlagen und gedacht: Oh nein, Sicht aus der 3. Person. Das ist ja leider so gar nicht meins. Aber Saskia Louis schreibt so geschickt, dass ich das wirklich kaum mitbekommen habe. Also ich war echt erstaunt und habe wirklich gerne die Geschichte gelesen. Denn schon der Klappentext hat mich total angesprochen. Eine Frau, die endlich ein wenig Drama in ihrem Leben möchte und ein Mann, der auf keinen Fall noch mehr Drama in seinem Leben braucht. Das Buch besitzt ziemlich viel genutztes Potenzial und ich finde, dass die Idee sehr gut umgesetzt wurde.

 

Die Sichtweise ist wie gesagt aus der Sicht der 3. Person geschrieben, trotzdem wechselt die Autorin regelmäßig zwischen den Leben von Nathan und Maya. So hat man von allem genug mitbekommen, ohne irgendwie gespoilert zu werden. Ich finde es gut, dass sie nicht innerhalb einer Szene die Sichten immer wieder hin und her gewechselt hat, denn das finde ich immer besonders schlimm. Aber Saskia Louis ist die erste Autorin, bei der es mich wirklich überhaupt nicht gestört hat, dass keine Ich-Schreibweise verwendet wurde. Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich gestaltet und Maya war immer wieder für eine Überraschung zu haben. Die Spannung hielt sich über das ganze Buch und man bekommt gleichzeitig eine gute Portion Liebe, Drama und Humor. Am Ende fand ich es ein bisschen zu melodramatisch und kitschig, aber der Rest des Buches konnte wirklich mit einer guten Ausgewogenheit punkten.

 

Das Cover wirkt auf mich sehr ansprechend, obwohl es auch ein wenig kitschig ist. Das ist bei einem Liebesroman natürlich keine Seltenheit, deswegen passt es gestalterisch sehr gut zum Genre und auch der Geschichte. Denn vor allem der Leuchtturm nimmt einen sehr romantischen Stellenwert in Eden Bay ein.

 

Nathan und Maya sind zwei super charismatische Protagonisten, die mich wirklich unterhalten konnten. Maya ist einfach total niedlich, ein richtiger Tollpatsch, der einmal in seinem Leben aus sich selbst herauskommen will bzw. einmal ihr wahres Ich zeigen will. Auf der anderen Seite haben wir Nathan, den hilfsbereiten, netten Feuerwehrmann, der eine ganz schön griesgrämige Seite an sich hat. Er braucht wahrlich nicht noch mehr Drama und dann tritt auch noch Maya in sein Leben. Feuer trifft Wasser, eine Explosion ist vorprogrammiert. Ob das gut gehen kann?

 

Mein Fazit:

„Ein bisschen Abenteuer bitte“ ist genau das: ein Abenteuer. Dieses Buch bietet eine super Unterhaltung, da es humorvoll und hoffnungslos romantisch ist. Aber vor allem die Charaktere können einen auch zur Weißglut bringen, wodurch ich dieses Buch mit einer Gefühlsachterbahn vergleichen kann. Ich kann euch dieses Buch empfehlen, wenn ihr Kitsch und ganz viel Liebe mögt. 

 

4 Sternchen von 5 Sternchen 

 

(Bildquelle: Amazon.de)

 

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