Autorentag mit Hanna Bloom

Persönliche Fragen

Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht gerade an einer deiner Geschichten schreibst?
..Lesen. Filme gucken. Ins Theater gehen. Repeat.
Muss es immer ein Happy End geben oder nicht? Und warum? 
..Ich denke, in jedem von uns steckt ein Happy-End-Einhorn, das bunten Glitzerstaub in die Luft wirft, wenn am Ende einer Geschichte sich alles irgendwie zum Positiven wendet. Ich mag Happy Ends. Es gibt aber auch Geschichten, bei denen einfach alles den Bach heruntergehen muss. Ich finde den Film »Requiem for a Dream« zum Beispiel genial – würde ihn jetzt aber freiwillig nicht ein zweites Mal ansehen. Mein Happy-End-Einhorn würde das gerade nicht verkraften.
Hast du irgendwelche, verborgene oder auch entdeckte, Talente? 
..Dass ich gut schreiben kann, hat man mir schon in der Schule versichert. Also behaupte ich, dass das mein Talent ist. Auch macht es mir Spaß, die Cover meiner Bücher selbst zu gestalten. Ob ich dafür Talent mitbringe, kann ich nicht selbst einschätzen, dass müssen andere bewerten.
Was ist deine Lieblingssüßigkeit? 
..Zartbitterschokolade, gerne in Kombination mit Nüssen.
Was ist Dein größter Wunsch? 
..Haus + Garten + Katzen + Hund!
Wer zählt zu deinen Lieblingsautoren?
..Zuletzt habe ich die Autorinnen Kristina Pérez (»Sweet Black Waves«) und Adrienne Young (»Sky in the Deep«) für mich entdeckt.
Wenn du die Wahl zwischen lebenslangem Freieintritt ins Kino oder einen Gutschein für 50 Tage Buchhandlung hättest was würdest du wählen?
..Hmm, eine schwierige Frage. Ich würde mich wohl fürs Kino entscheiden – denn wo sollen die ganzen Bücher hin, die ich mir kaufen würde??!
Welches ist dein absolutes Lieblingsbuch? 
..Das eine, absolute Lieblingsbuch – das habe ich nicht. Dafür habe ich zu viele Bücher gelesen, die mich begeistert haben. Zum Beispiel? Ganz aktuell die von den Autorinnen in Frage 6!
Du kannst dich zwischen All you can eat und einem Candlelight Dinner entscheiden, was würdest du wählen?
..Das Candlelight-Dinner!

In welcher Buchwelt würdest du gerne leben? 
..Wenn ich die Möglichkeit hätte, dann würde ich liebend gern in die Welt von Mydaira eintauchen, die ich in »Seele an Seele« entworfen habe.

FRAGEN ZUM SCHREIBEN

Wie lange dauert es ungefähr, bis du eine Idee in einem Buch umgesetzt hast?
..Das kann ganz unterschiedlich sein. Die Idee für »Seele an Seele« habe ich ein paar Wochen mit mir herumgetragen, genau 40 Tage hat es gedauert, bis ich die Geschichte zu Papier bzw. in den Laptop gebracht habe (NaNoWriMo lässt grüßen!). Ein paar weitere Tage hat das Formatieren des E-Books in Anspruch genommen.
»Blaues Chaos« hat mich wesentlich länger begleitet. Da hat das Schreiben etwas über drei Monate gedauert.
Wie bekommt man dich am besten vom Schreibtisch weg?
..Wenn ich im Schreibflow bin, gar nicht!
Wolltest du immer Autorin werden?
..Dass ich Geschichten schreiben will, war mir tatsächlich schon relativ früh klar. Also: ja.

Inspirieren dich Leute aus deinem Umfeld für deine Charaktere?
..Definitiv. Manchmal ist es ein Vorname, der mir gefällt. Manchmal ist es ein Charakterzug, eine Kleinigkeit. Nehmt euch vor Autoren in Acht, denn sie setzen alles in Literatur um!
Was gefällt dir am Autorin sein am besten?

..Die Freiheit, das zu tun, was mir am meisten Spaß macht: mir Geschichten ausdenken. Und positive Rezensionen lesen, natürlich!
Welcher Charakter ist dir während des 
..Schreibens besonders unter die Haut gegangen und wieso?
Zu jeder Figur, besonders natürlich zu den Protagonisten meiner Geschichten, habe ich eine starke ›Verbindung‹. Lou und Damian (aus »Blaues Chaos«) sind mir sehr ans Herz gewachsen, vor allem eine etwas düstere Episode aus Damians Kindheit macht mir – nur wenn ich daran denke – Gänsehaut.
Gerade schreibe ich ja an »Das Mal des Dämons« – da erlebe ich das, was die Hauptfigur Jessica erlebt, hautnah mit. Und das nimmt mich ganz schön mit.
Was würdest du wählen: eine Bibliothek, in der alle Bücher, die dich interessieren erscheinen oder aber einen Vertrag bei deinem Wunschverlag?
..Da muss ich überhaupt nicht lange überlegen: den Verlagsvertrag!
Schreibst du deine Bücher von Anfang bis Ende oder springst du durch das Buch sozusagen durch und schreibst da, wo du gerade die passende Idee hast und fügst dann alles zusammen?
..Ich bin ein Fan des chronologischen Schreibens und vermeide das Herumspringen, so gut es geht. Manchmal passiert es aber doch und ich notiere eine Szene, die mir deutlich vor Augen steht, in mein Notizbuch.
Entsprechen deine Charaktere deinem Männerideal?
..Ja.
Dein persönliches Herzbuch und wieso bedeutet es dir so viel?
..»Blaues Chaos« ist mein (zumindest derzeitiges) Herzensbuch: Es ist das neuste, das von mir draußen ist – und ich habe so viel Zeit mit Lou und Damian verbracht, dass sie sich für mich wie ›echte Menschen‹ anfühlen!

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