Autorentag mit Lisa Lamp

Persönliche Fragen

Was hast du für Hobbies oder Freizeitaktivitäten?
..Schreiben, Lesen, Gitarre und Flöte spielen, meinen Neffen bespaßen, Lesen, Backen, Kochen, Lesen, Bücher sammeln, Musik hören – hab ich schon Lesen erwähnt?
Was ist dein Lieblingsessen? 
..Ganz klar: Knödel mit Schwammerlsauce
Hast du einen persönliche/n Lieblingsautor/in?
..Das ist eine verdammt schwierige Frage, weil ich unheimlich viele Bücher gelesen habe und zu viele davon haben einen Platz in meinem Herzen ergattert. Allen voran bin ich natürlich begeistert von J.K. Rowling, weil es eine wahre Glanzleistung ist, ein Universum wie bei »Harry Potter« zu erschaffen und damit über Jahrzehnte Menschen in fast allen Ländern zu begeistern. Aber auch Lisa J. Smith mit ihrem trockenen Humor bewundere ich für ihre originellen Ideen, genauso wie Cassandra Clare. Im Gedächtnis sind mir außerdem Kerstin Gier mit ihren lustigen Wortspielen und Jenny Downham mit ihren dramatisch beschriebenen Szenen geblieben, die wirklich unter die Haut gehen. Aber auch Autoren, die mit Bücherklischees brechen, bin ich sehr zugetan, wie Ellen Hopkins, deren Erzählweise auf eine erfrischende Art verstörend ist. Eine meiner Lieblingsautorinnen ist auch Simone Elkeles, weil bei ihr kein Buch gleich ist und ich gerne solche romantischen Szenen erschaffen könnte.
Hast du Haustiere?
..Nein, seit ungefähr einem Jahr nicht mehr.
Hörst du gerne Musik? Was ist dein aktuelles Lieblingslied?
..Wenn ich schreibe, dürfen meine Kopfhörer auf keinen Fall fehlen. Egal, ob Rock, Pop oder Metal – ich liebe Musik, aber ein Lieblingslied habe ich nicht.
Wie stehst du zu Buchverfilmungen? 
..Zu Buchverfilmungen ist meine Meinung sehr gespalten. Sie können gut und für Fans ein weiteres Goodie sein, um ihre Lieblinge zu sehen, aber mit Buchverfilmungen kann auch viel falsch gemacht werden. Das fängt schon bei den Charakteren an, beispielsweise wenn die Protagonisten absolut anders aussehen, als in meiner Vorstellung. Oder es werden wichtige Aspekte aus dem Buch weggelassen oder gar verändert. Das finde ich immer ganz schrecklich.
Welche ist deine Lieblingsjahreszeit?
..Den Übergang vom Winter zum Frühling finde ich unglaublich schön, weil zuerst alles stirbt und dann zu neuem Leben erwacht. Der Gedanke gefällt mir
Muss es für dich immer ein Happy End geben? Wenn ja, wieso? Wenn nein, warum nicht?
..JA! Entweder ein offenes Ende oder ein Happy End muss vorhanden sein Im Leben gibt es kaum perfekte Lösungen und positive Enden – das ist die Realität. Aber wenn ich ein Buch lese, will ich keine Realität. Ich will eine Gefühlsachterbahn, spannende Wendungen und ein Happy End, das mich hoffen lässt, dass in der realen Welt auch alles gut werden kann.
Hast du irgendwelche, verborgene oder auch entdeckte, Talente? 
..Außer Schreiben und ein 1000-Seiten-Buch innerhalb eines Tages zu verschlingen? Nicht wirklich Ich kann ganz passabel singen und Gitarre spielen, aber diesen Hobbies gehe ich lieber nach, wenn ich alleine bin.
Welches ist deine absolute Must-Read-Empfehlung?
..Feder und Klinge von Rebecca Andel – Das Buch ist genial, auch wenn es ein Debüt ist. Die Story ist originell und habe ich so noch nicht gelesen. Außerdem scheint das Buch alles zu haben: magische Kräfte, ein Liebespaar, einen machtgierigen Bösewicht, fantastische Hintergrundgeschichten und die verschiedensten Charaktere.

FRAGEN ZUM SCHREIBEN

Wolltest du immer Autorin werden?
..Nein Auf gar keinen Fall Ich habe gerne gelesen und Geschichten für meine Schwester geschrieben, aber ich hätte nie damit gerechnet, dass eine meiner Geschichten veröffentlicht werden würde und auch noch gut bei den Lesern ankommt.
Was gefällt dir am Autorin sein am besten?
..Das Schreiben Obwohl es mich immer freut Kontakt zu Bloggern zu pflegen, mit meiner Coverdesignerin über das nächste Cover zu reden oder eine Rezension zu lesen, um mich zu verbessern, ist es das Schreiben, das mir besonders viel Spaß macht.
Welcher Charakter ist dir während des Schreibens besonders unter die Haut gegangen und wieso?
..Mel ist mit Abstand die vielschichtigste meiner Charaktere. Ihre Hintergrundgeschichte, ihre Gefühle, ihre Familie – sie verbirgt viel, aber sie tut alles für ihre Freunde. Neben Read ist sie die wichtigste Figur und ohne sie wäre es eine komplett andere Geschichte. Read wäre ohne sie nie so weit gekommen und deshalb ist sie mein absoluter Lieblingscharakter.
Hasst du auch einen deiner Charaktere irgendwie?
..Natürlich Reads Gegner sind meine Gegner, also hasse ich sie irgendwie, obwohl ich sie erfunden habe. Ich fiebere mit meinen Charakteren mit und wenn sich jemand den anderen gegenüber daneben benimmt, trifft mich das natürlich hart.
Was würdest du wählen: eine Bibliothek, in der alle Bücher, die dich interessieren erscheinen oder aber einen Vertrag bei deinem Wunschverlag?
..Ich würde sofort die Bibliothek nehmen Ich bin bereits bei einem Verlag und wenn der AAVAA-Verlag meine Bücher irgendwann nicht mehr veröffentlichen will, kann ich immer noch nach einer anderen Möglichkeit suchen. Aber so eine Bibliothek wird mir wahrscheinlich nur einmal im Leben angeboten.
Inspirieren dich Leute aus deinem Umfeld für deine Charaktere?
..Zu ganzen Charakteren inspirieren sie mich nicht, aber vor allem meine Schwester hat großen Einfluss auf das Aussehen, die Charaktereigenschaften und die Namen meiner Protagonisten.
Entsprechen deine Charaktere deinem Männerideal?
..Ja und Nein Natürlich haben meine männlichen Charaktere viele Eigenschaften, die ich an einem Mann schätze: Zuverlässigkeit, Ehrgeiz, Ehrlichkeit, Selbstbewusstsein, Pflichtbewusstsein, uvm. Aber im richtigen Leben gibt es auch niemanden, der dem Ideal entspricht, weil es den Idealzustand nicht gibt. Deshalb haben auch meine Lieblingsmänner im Buch ihre Schwächen
Dein persönliches Herzbuch und wieso bedeutet es dir so viel?
..Mein persönliches Herzbuch ist natürlich mein Debütroman „Wenn die Nacht stirbt und dein Herz aufhört zu schlagen“, weil damit alles angefangen hat und mir der AAVAA Verlag die Möglichkeit meines Lebens gegeben hat. Trotz Maturastress, Not-Operation und Praktikum wollte ich unbedingt mein Buch fertig schreiben und es hat sich bezahlt gemacht. Jetzt bin ich Autorin, auch wenn ich das selbst noch nicht ganz glauben kann.
Schreibst du deine Bücher von Anfang bis Ende oder springst du durch das Buch sozusagen durch und schreibst da, wo du gerade die passende Idee hast und fügst dann alles zusammen?
..Ich schreibe meine Bücher chronologisch und wenn ich nicht weiter weiß, schreibe ich an einem anderen Manuskript weiter, bis mich ein Geistesblitz trifft
Kommen noch weitere Bücher von dir? Wenn ja.. mit was können wir rechnen?
..Auf jeden Fall Für meine Reihe „Wenn die Nacht stirbt“ sind insgesamt 6 Bände geplant. Nebenbei schreibe ich derzeit an einer Kurzgeschichten-Sammlung im Erotikbereich und an einem separaten Manuskript, das ebenfalls im Romantasybereich angesiedelt ist.

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