Rezension zu "Mentira - Stadt der Lügen" von Christina Hiemer

 

 

  Der Klappentext:

In einer Welt, in der die Wahrheit alles ist, was zählt, kann eine einzige Lüge alles verändern.

Seit Melia denken kann, ist Lügen in Mentira streng verboten. Doch außerhalb der Stadtmauern liegt eine Welt, in der die Wahrheit kein Gewicht hat. Als Melia einen wichtigen Auftrag bekommt, gerät das Vertrauen in ihre Schwesternschaft immer mehr ins Wanken. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und flieht. In Sombra, der Schattenstadt, erhofft sie sich endlich die Antworten zu finden, die sie in Mentira vergeblich gesucht hat.

Doch die fremde Stadt birgt ein dunkles Geheimnis. Niemand spricht über die Dunkelheit, die die Menschen befällt und ihnen jegliches Gewissen raubt. Wird Melia den Schatten der Stadt entkommen, oder wird auch ihre reine Seele der dunklen Seite zum Opfer fallen?

Meine Meinung:

 

Eigentlich wollte ich dieses Buch gar nicht lesen, da ich ja eigentlich keine düsteren Bücher lese. Aber dann hab ich immer wieder Schnipsel von dem Buch gelesen die sehr interessant wirkten. Auch das Cover tat sein übriges, denn dieses ist unheimlich faszinierend und, wie ich im Nachhinein weiß, es passt sehr gut zu dem Inhalt.

Die Autorin hat eine Welt erschaffen die man sich zur heutigen Zeit so gar nicht vorstellen kann, wobei man aber doch darüber nachdenkt ob es auch heute so passieren könnte. Hinzu kommen die einzelnen Städte dieser Welt von denen bildgewaltig geschrieben wurde. Ich hatte überhaupt keine Probleme mir das Setting vor Augen zu halten.

Die Charaktere waren sehr gut beschrieben. In Melia konnte ich mich sehr gut reinfühlen und da man nicht nur aus der Sicht von Melia gelesen hat, waren auch die anderen Charaktere gut zu verstehen. Man hatte immer das Gefühl, man weiß warum der Charakter nun dies oder jenes tat. Und da ist der Punkt. Jedes Mal wenn ich total vertieft in der Geschichte war und mitgehofft und gebangt habe, genau da änderte sich die Story. Vor allem änderte sie sich immer genau in die Richtung an die ich gar nicht dachte. Jegliche Handlung die ich schon für die nächsten Seiten im Kopf hatte wurde zunichte gemacht. Den Spannungsbogen kann ich daher schon gar nicht mehr so nennen, denn es wäre untertrieben. Ich habe schon lange nicht mehr ein Buch so oft wegen meinen Emotionen zur Seite legen müssen. Dennoch musste ich es nach ein paar Minuten wieder greifen um weiterzulesen. Das Buch hat mich verrückt gemacht und meine eigene Mentira-Buch-Welt so wie ich sie mir vorstellte zerstört. Es hat einfach alles übertroffen. 

 

Mein Fazit:

Das Buch ist ein Debüt, was kaum zu glauben ist. Alleine vom Schreibstil her und von der Bildgewaltigkeit kann die Autorin bei den ganz Großen mithalten. Ich bin so froh das ich das Buch trotz meiner ersten Bedenken gelesen habe. Daher vergebe ich ganz klare 5 von 5 Sternchen.

 

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