Rezension zu "Fire Queen" von Vanessa Sangue

  Der Klappentext:

 

Ich habe dir vertraut …

 

Saphiras Welt liegt in Scherben. Die De Angelis sind zerschlagen, sie selbst schwer verletzt und ihr Selbstvertrauen zerstört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen - und muss nun einen hohen Preis dafür bezahlen. Denn Madox ist in Wirklichkeit das neue Oberhaupt der Familie Varga - und damit Saphiras schlimmster Feind. Doch Saphira gilt nicht umsonst als der gefürchtetste capo der Cosa Nostra. Sie schwört, die Vargas auszulöschen und Madox zu zeigen, was es bedeutet, sich mit der Eisprinzessin anzulegen - ohne zu ahnen, dass die größte Gefahr viel näher ist, als sie denkt …

 

Meine Meinung:

 

Wow, also ich habe echt lange gewartet, weil ich einfach nicht wollte, dass diese Reihe endet. Und es tut mir immer noch weh, denn nun ist sie zu Ende und ich muss erstmal diese tolle Geschichte verdauen. Vanessa Sangue hat hier eine gefährliche, verführerische Welt geschaffen, in die man einfach nur eintauchen kann. Sie hat mich so oft geschockt und gleichzeitig begeistert, ich kann meine Gefühle während des Lesens gar nicht beschreiben. Dabei muss ich wirklich sagen, dass ich die Grausamkeit manchmal nicht ertragen konnte, also hätte sie einige Szenen noch detaillierter beschrieben, dann hätte ich es mit meiner zart besaiteten Gefühlslage wohl überspringen müssen. Aber meiner Meinung nach hat sie die Gewalttätigkeit genau richtig gehandhabt, also es war grenzwertig, aber ertragbar. Die Autorin weist auch am Anfang darauf hin, dass es in ihrem Roman etwas härter zugeht, aber ich fand es wirklich genau angemessen, außerdem bringt das einen gewissen Kick in die gesamte Geschichte.

 

Wie auch in Cold Princess wird die Geschichte von Madox und Saphira erzählt, wobei dieses Mal noch viel mehr Personen eine „Sprechrolle“ bekommen haben, wie zum Beispiel Rabia oder Antonio. Zeitweise fand ich das ziemlich anstrengend, weil die Sichten einfach so oft und vielseitig gewechselt haben, dass es mich einfach gestört hat. Aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt, ich finde zum Ende hin hat es sich auch gebessert. Ein wenig haben mich auch die vereinzelten italienischen Wörter stutzen lassen, aber auch diese habe ich irgendwann einfach mit gelesen ohne darüber zu stolpern.  Nichtsdestotrotz bin ich sehr gut durch das Buch kommen, da die Autorin einfach sehr lebendig und mitreißend schreibt. Ich konnte es zeitweise nicht aus der Hand legen, weil es einfach extrem spannend war.

 

Das Cover passt perfekt zur Reihe und ist im Grunde genauso aufgebaut wie Teil 1. Und ich muss sagen, dass beide Bände einfach voll und ganz ihr Thema treffen. Hier bei Fire Queen wurde ein aufregender Rotton gewählt, der den Titel und die Geschichte widerspiegelt. Ich mag die schlichte und zugleich detaillierte Aufmachung sehr gerne und kann dem Cover deswegen nur einen großen Daumen nach oben geben.

 

Die meisten Charaktere kennen wir ja auch schon aus dem vorherigen Band. Ich werde mich hier nur auf die beiden Protagonisten Madox und Saphira beziehen, obwohl so viele andere Charaktere diesmal diese Geschichte beeinflussen. Dazu kann ich nur sagen: Der Schein trügt..

 

Madox ist immernoch der heiße Killer, der mich mit seiner Art und Weise einfach für sich gewinnen konnte. Aber in ihm steckt kein Herz aus Eis, was in diesem Band besonders zum Vorschein kommt. Saphira hingegen ist auch nicht nur die sture Eisprinzessin, die man aus Band 1 kennt. Sie ist eine willensstarke Frau, die ein loderndes Feuer in sich trägt, welches sie überaus gefährlich macht. Beide Charaktere sind zwei ziemlich starke Persönlichkeiten, die das ganze Buch zu einer interessanten und spannenden Kombination machen.

 

 

Mein Fazit:

 

Trotz kleinerer Schwachstellen konnte mich auch die „Fire Queen“ von sich überzeugen. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und konnte mich voll in der Geschichte verlieren. Sie ist anders, aber anders gut und besonders! Ich mochte es sehr gerne, dass Vanessa Sangue eine neue Richtung in dieses Genre gebracht hat. Sie hat das Potenzial der Geschichte richtig gut ausgenutzt und eine wundervolle düstere Welt aus Macht und Leidenschaft geschaffen. Ich kann euch beide Bücher um die Cosa Nostra aus vollstem Herzen empfehlen und freue mich auf die nächsten Geschichten der Autorin!

 

 

Mein Dank geht an Netgalley und den LYX Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Dieser Umstand nimmt jedoch keinerlei Einfluss auf die Darlegung meiner ehrlichen, subjektiven Meinung.

 

 4,5 Sternchen von 5 Sternchen

 

(Bildquelle: Amazon.de)

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