Rezension zu "I choose you, Sweetie" von Emma Smith

 Der Klappentext:

 

Mann ohne Herz trifft auf Frau fürs Herz.

 

Corey Winter bekommt alles, was er will. So lebt er in den Tag hinein. Der Footballstar hält von den Frauen, die er erobert, genauso viel wie von einer Zahnwurzelbehandlung: nämlich nichts.

 

Doch dann trifft er Gin. Sexy, clever und aufmüpfig. Er will sie und ist sich bewusst, dass er damit all seine Prinzipien über Bord wirft. Er geht aufs Ganze, und je mehr er von ihr erfährt, umso größer wird die Frage: Ist er gut genug für sie?

 

Gin weiß, was sie will, und vor allem, was sie nicht will.

 

Corey, Schürzenjäger und Nervensäge, will sie nicht. Daran ändert auch keine gemeinsame Nummer auf der Toilette etwas oder dieses sexy Lächeln, dass er ihr immer wieder schenkt, und auch nicht dieser tiefgründige Blick, den er immer dann aufsetzt, wenn er meint, dass es niemand sieht.

 

Denn Gin hat ein Geheimnis, das zu kostbar ist, um es leichtfertig für eine Affäre mit Corey aufs Spiel zu setzen.

 

Doch es kommt alles anderes: Was mit einem One-Night-Stand beginnt, endet in einer Liebesgeschichte, die vor allem Corey verändern wird. Ob er es will oder nicht.

Meine Meinung:

 

 

Wow. Einfach nur wow, ich glaube mir fehlen gerade die Worte. Ich habe Nick gemocht, Blake geliebt, aber Winter? Winter vergöttere ich! Die Geschichte um ihn ist so tiefgründig und spannend, dass Emma Smith sich mit dem letzten Band ihrer „Catch me – Reihe“ nochmal selbst übertroffen hat. Ich muss auch sagen, dass Winter mich am meisten interessiert hat, denn wie wollte die Autorin es schaffen, diesen Frauenheld, dem alles egal zu sein scheint, zu bändigen ohne, dass es „unwirklich“ scheint. Und ganz ehrlich? Ich weiß es nach dem Lesen immer noch nicht so richtig– aber sie hat es geschafft!

 

Denn Emma Smith schreibt einfach spannend und hat so interessante Ideen, auf die wahrscheinlich kein anderer kommen würde! (Wir erinnern uns: Amber rennt vor ein Auto, weil sie denkt, Blake betrügt sie.) Aber diesmal hat sie es sogar nochmal getoppt und das mehrmals! Übrigens scheut sie sich nicht, in unserer Alltagssprache zu schreiben und dabei auch den einen oder anderen Fluch einzubauen. Der Klappentext hält auf jeden Fall, was er verspricht. Das Buch hat 36 Kapitel, die entweder kurz oder lang sind. Es ist eine bunte Mischung aus beidem, mir ist da keine bestimmte Regelmäßigkeit aufgefallen. Die Kapitel werden aus den Sichten beider Protagonisten beschrieben, wobei innerhalb der Kapitel nicht gewechselt wird. Der Spannungsbogen wurde sehr gut aufgebaut und hat am Ende nochmal einen kleinen zweiten Höhepunkt erreicht. Es war also eine Art Spannungswelle, würde ich sagen. Ich habe eine regelrechte Sucht nach diesem Buch entwickelt und musste in jeder freien Sekunde einfach wissen, wie es mit dem Chaospärchen weiter geht.

 

Das Cover fügt sich sehr gut in die Reihe ein und spricht mich auch persönlich auf jeden Fall an. Mir gefallen die Farbgestaltung und die Umsetzung der Idee, deswegen bekommt das Cover an dieser Stelle einen Daumen nach oben von mir.

 

Kommen wir noch zu den beiden Protagonisten, die das Buch zu etwas Besonderem machen. Denn Winter wäre nicht er, wenn er nicht „ausgezeichnete“ Leistung aufs Parkett bringen würde. Corey Winter ist ein toller Typ, hinter dem viel mehr steckt, als man erwartet. Er ist witzig und loyal und total liebenswürdig, wenn man ihn erstmal näher kennenlernt. Aber gleichzeitig hat er eine große Klappe und lässt manchmal ein wenig zu sehr den Macker raushängen. Trotzdem muss ich sagen, dass Winter eine wahnsinnige Entwicklung im Buch vollzogen hat, was natürlich auch seine Freunde bemerkt und ihm den einen oder anderen Spruch deswegen reingedrückt haben. (Hach ich liebe Nick und Blake einfach!) So jetzt habe ich so von Winter philosophiert- kommen wir zu Gin. Gin, die zwar schon seit Band 1 da war, über die man aber nicht allzu viel wusste. Ich kann euch auch nicht so viel über sie erzählen, ohne euch zu spoilern, aber was ich sagen kann: Sie ist ein großartiger Mensch, der mit seinen Eigenschaften das perfekte Gegenstück zu unserem Winter bildet.

 

Mein Fazit:

 

„I choose you, Sweetie“ ist ein Roman, bei dem Humor und Drama auf keinen Fall zu kurz kommen. Winter ist ein Charakter, den man gleichzeitig lieben und hassen kann – also macht euch auf ein Gefühlschaos gefasst. Das Buch kann man natürlich unabhängig von den anderen lesen, nichtsdestotrotz würde ich sie in der angegebenen Reihenfolge lesen, damit man 1. die anderen Charaktere schon kennt und 2. ihre Gespräche auch besser versteht. Ich kann euch die gesamte Reihe empfehlen – allen voran dieses Baby hier, welches mich mit ganz viel Charme von sich überzeugen konnte!

 

Vielen Dank an Emma Smith für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Dieser Umstand nimmt jedoch keinerlei Einfluss auf die Darlegung meiner ehrlichen Meinung.

 

 

 5 Sternchen von 5 Sternchen

 

(Bildquelle: Amazon.de)

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