Rezension zu „My wildest Dream" von Sally Thomas

 Der Klappentext:

 

 

Aspen White, erfolgreiche Schriftstellerin und überzeugter Single, hasst die Menschen, vor allem die der Spezies Mann. Zurückgezogen lebt sie in einem kleinen Dorf in Montana und ist mehr als glücklich damit. Sie liebt das Alleinsein, doch das ändert sich schlagartig, als der brummelige John Gatlin in ihr Leben tritt. Der stets souverän wirkende Kerl wirbelt das Leben der leicht überdrehten Autorin ganz schön durcheinander. Doch als sie sich in ihn verliebt, stellt sie fest, dass John ganz und gar nicht so stark ist, wie sie dachte. Vor allem dann nicht, wenn es darum geht, Gefühle zuzulassen. Aspen stellt sich dem Kampf und wächst über sich selbst hinaus. Doch reicht das aus, um John aus seiner Vergangenheit zu befreien?

 

Meine Meinung:

 

My wildest Dream ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen und jetzt frage ich mich, wieso ich so lange damit gewartet habe. Die Geschichte ist einfach so süß und gut durchdacht, dass man einfach immer weiterlesen muss. Aus persönlichen Gründen bin ich nicht soo schnell durch das Buch durchgekommen, aber rückblickend muss ich sagen, dass das Buch einfach spannend war und die Geschichte mir wirklich gut gefallen hat.

 

Die Geschichte wird nur von der Protagonistin Aspen erzählt, wobei ihre Gedanken manchmal echt kurios und lustig waren. Der Schreibstil von Sally Thomas ist sehr fließend und emotional, ich fand das Buch sehr angenehm zum Lesen. Die Kapitel hatten im Durchschnitt immer so eine Länge von 20 Kapiteln, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da es weder zu lang, noch zu kurz ist. Beim Lesen konnte ich richtig abschalten, das ist meiner Meinung nach auch ein Punkt, der ein gutes Buch ausmacht. Leider wurden auch ein paar Klischees erfüllt (Aktionen, die zu Stress führen, etc.) bei dem ein Vielleser wie ich schon weiß, dass es hinterher zu einem Drama führt, aber sie hat auch eine Menge neue Ideen und frischen Wind in die Buchwelt gebracht. Ich finde da ist eine gute Kombination entstanden.

 

Das Cover ist wirklich toll, vor allem das Covermodel ist doch ein Traum oder? (Übrigens hat er am selben Tag wie ich Geburtstag, nur mal so angemerkt :D) Aber alles in allem passt das Cover perfekt zur Geschichte, die abgebildete Person zur äußeren Beschreibung des Protagonisten (was leider nicht immer der Fall ist) und auch die Farbgestaltung rundet das Gesamtbild des Buches einfach ab.

 

Die Charaktere sind eine ganz eigene Mischung, muss ich sagen. John ist sehr eigensinnig und stur, aber auch geheimnisvoll und manchmal richtig undurchschaubar. Ich habe ein bisschen gebraucht, um mit ihm warm zu werden, da er am Anfang so rau und unverschämt war, aber auf seine ganz eigene Art und Weise. Und irgendwie war es auch wiederum cool. Aber vor allem im letzten Drittel ist er mir richtig ans Herz gewachsen, weil man hinter seine Fassade blicken konnte. An dieser Stelle hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin einige für mich offene Fragen nochmal aufgegriffen hätte, aber alles in allem habe ich John sehr gut kennenlernen können. Den weiblichen Part bildet diesmal Aspen White, eine leidenschaftliche Schriftstellerin, die Menschenmengen scheut. Aber in ihr steckt ein gutes Herz, welches kämpft, leidet und leidenschaftlich liebt. Aspen gefällt mir sehr gut, allerdings ist sie auch echt impulsiv und voreilig (John eigentlich auch), was zu einigen Missverständnissen zwischen den beiden führt. Das gehört natürlich zum Buch und der Geschichte, kann aber auch echt anstrengend sein, wenn man mit so einem Menschen zusammen lebt! Im Buch ist es natürlich passend und angemessen. Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass man über Aspens Vergangenheit eigentlich nichts erfährt, was ich ein bisschen schade finde, aber die gegenwärtige Aspen ist sehr gut gelungen.

 

Mein Fazit:

 

„My wildest Dream“ ist ein sehr gut gelungener Roman über die Liebe, Ängste, Trauer und auch das Bewältigen bestimmter Situationen. Es sind sehr viele kleine Details eingebaut worden, die das Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Ich konnte mich in der Welt von Aspen und John voll und ganz verlieren und kann euch die Geschichte deswegen voll und ganz empfehlen.

 

 

 4,5 Sternchen von 5 Sternchen

 

(Bildquelle: Amazon.de)

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