Autorentag mit Astrid Töpfner

Persönliche Fragen

Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht gerade an einer deiner Geschichten schreibst?
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Meine liebste Freizeitbeschäftigung ist meine Familie Und wenn ich wirklich noch etwas Zeit für mich allein habe, dann lese ich.

Muss es immer ein Happy End geben oder nicht? Und warum?
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Nein, überhaupt nicht. Ich mag authentische Geschichten, sowohl beim Schreiben wie auch beim Lesen, und das Leben sieht nun einmal nicht immer ein Happy End vor.

Hast du irgendwelche, verborgene oder auch entdeckte, Talente?
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Das wüsste ich auch gerne! Ich kann eigentlich viele Sachen ganz gut, aber so richtig mit Talent ... Da fällt mir nur das Schreiben ein!

Was ist deine Lieblingssüßigkeit?
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Ziemlich einfallslos: Schokolade. Aber bitte eine gute! Und wenn das noch mit Erdnüssen und Caramel gemischt ist ... Hmmmm!

Kaffee oder Tee?
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Ich trinke gerne eine Tasse Kaffee am Morgen, aber sonst bevorzuge ich Tee aller Arten.

Was ist Dein größter Wunsch?
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Das meine Familie und ich gesund bleiben.

Wie wichtig ist für dich der Schreibstil eines Autors? Bevorzugst du eine bestimmte Art?
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Natürlich muss der Stil einfach mal gut sein, was an sich schon ziemlich objektiv ist. Einen bestimmten Stil jedoch bevorzuge ich nicht. Er muss zur Geschichte passen und zu den Protagonisten. Deswegen denke ich auch, dass ein Autor verschiedene Stile haben kann, und sie je nach Geschichte anpasst.

Hast du einen Lieblingsautor, von dem du alle Bücher kaufst und einfach lesen musst?
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Überhaupt nicht. Es gibt so viele Bücher da draussen, es wäre schade, sich auf einen Autor festzulegen! Ich glaube, aus diesem Grund verzichte ich auch darauf, Reihen zu lesen. Ich möchte lieber immer wieder in eine komplett neue Geschichte eintauchen.

Hörst du beim Schreiben Musik, wenn ja welche?
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Beim Schreiben selber gar nicht. Da brauche ich absolute Ruhe. Ich höre viel Musik beim Autofahren und lasse dabei meine Gedanken zu meinen Geschichten schweifen. Dabei ist mir schon die eine oder andere Inspiration gekommen.

Würdest du gern in einer anderen Welt leben und wenn ja, in welcher? Wenn nein, warum nicht?
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Ich fühle mich sehr wohl in dieser Welt! Wie oben schon erwähnt, mag ich es gerne authentisch, real. Fantasy und ferne Welten sind einfach nicht mein Ding.

FRAGEN ZUM SCHREIBEN

Dein absolutes Hasswort beim Schreiben? Verwendest du es oder lässt du es wirklich aus deinen Büchern raus?
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Darüber habe ich mir wirklich noch nie Gedanken gemacht! Ein Hasswort? Hm. Nein. Da fällt mir auch nach längerem Überlegen keins ein. Ich liebe alle Wörter!

Welcher deiner Charaktere ist dein persönlicher Liebling?
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In jedem Charakter steckt so viel Liebe und Herzblut drinnen! Von meinem bisher veröffentlichten Roman Wie Nebel in der Sonne mag ich natürlich Susanna sehr gerne. Im Moment bin hänge ich sehr an der Protagonistin meines aktuellen Schreibprojekts, weil sie so viel erleiden muss, und doch immer stark bleibt.

Hast du vor, während oder nach dem Schreiben irgendwelche Riutale?
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Nein. Ich bin da ziemlich pragmatisch. Hinsetzen, in die Tasten hauen.

Welches ist dein persönliches Herzbuch und wieso bedeutet es dir so viel?
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Wie Nebel in der Sonne natürlich, weil es mein Debütroman ist, und weil es darin um den Tod der Mutter geht, den ich leider selber auch bereits erleben musste. Das Buch zu schreiben, hat mir in der Trauer geholfen, auch wenn es nicht autobiographisch ist!

Inspirieren dich Menschen aus deinem Umfeld für deine Charaktere?
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Ganz bestimmt! Ich liebe es, Menschen zu beobachten! So kleine Dinge wie eine witzige Frisur können schon ganze Filme in meinem Kopf abspielen lassen. Oder eine spezielle Gangart, oder plötzlich fällt mir ein, was Charakter XY noch gefehlt hat, wenn ich jemanden gackernd lachen höre. Es sind immer nur Kleinigkeiten, die ich an das Bild, das ich schon selber von meinem Charakter habe, noch dranhänge. Um ihn zu komplementieren.

Wie lange dauert es ungefähr, bis du eine Idee in einem Buch umgesetzt hast?
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Der Schreibprozess an sich dauert circa sechs Monate. Ich schreibe relativ langsam, da ich die erste Fassung bereits ziemlich genau ausarbeite. Vorne raus plotte ich die Geschichte sehr genau, was je nachdem, ob Recherche notwendig ist oder nicht, noch einmal zwischen einem und zwei Monate dauert. Danach die Überarbeitung, Testleser etc – alles in allem ungefähr ein Jahr.

Wie bekommt man dich am besten vom Schreibtisch weg?
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In dem man mir eine Massage verspricht!

Wolltest du immer Autorin werden? Wenn nein, was wolltest du dann werden?
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Nein, das hätte ich mir nie zugetraut! Ich habe brav eine Ausbildung gemacht, bin diplomierte Tourismusfachfrau. Ich hatte immer schon ein Faible fürs Schreiben, das schon, und meine Mutter motivierte mich immer dazu, Geschichten einzuschicken. Hab ich mich nie getraut. Leider musste sie erst sterben, damit ich den Mut fasste, ein Buch zu schreiben.

Was gefällt dir am Autorin sein am besten?
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Ich darf Geschichten schreiben, natürlich! Meine Geschichten stecken zwischen zwei Buchdeckeln (oder im Reader)! Das ist der Wahnsinn! Und ich kann Menschen mit meinen Geschichten bewegen, zu Tränen rühren oder glücklich machen, sie für ein paar Stunden aus ihrem Alltag entführen. Das finde ich wunderschön.

Möchtest du uns einen kleinen Einblick in deine nächsten Neuerscheinungen geben?
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Neuerscheinungen kann ich sie noch nicht nennen, da sie noch keinen Verlag gefunden haben. Aber fertig geschrieben habe ich zur Zeit zwei weitere Romane: Der eine trägt den Arbeitstitel Schmetterlingsflügelstaub und ist auch ein zeitgenössischer Roman. Er spielt in Zürich und es geht darin um Vergessen und Verdrängen schmerzhafter Erlebnisse, um Freundschaft und eine aufkeimende Liebe, und um einen mysteriösen Schmetterling.
Der andere trägt den Arbeitstitel Wie Nebel über dem Meer. Er ist ein in sich abgeschlossener und unabhängig davon zu lesender Band 2 von Wie Nebel in der Sonne und erzählt die Geschichte eines Charakters aus diesem Buch. Es ist ein historischer Roman, der zwischen 1939 und 1952 in Spanien spielt, zur Zeit der Francodiktatur. Sehr dramatisch!

 

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