Rezension zu "Obsessed" von Don Both und Maria O'Hara

 Der Klappentext:

 

Du siehst mich nicht, aber ich sehe dich.

 

Ich sehe dich immer.

 

Ich bin immer da – egal, was du machst.

 

Egal ob du tagsüber die liebvolle Mutter bist, oder nachts die verdorbene Hure.

 

Ob du gerade deinem Kind vorliest, oder deine Beine um eine Stange schlingst.

 

Ich seh dich, wenn du deinen kleinen, heißen Körper an anderen Männern reibst, und wenn du in deiner keuschen Uniform Gäste bedienst.

 

Ich weiß, was du denkst, wer du bist und wer du gerne sein würdest.

 

Ich weiß, was du brauchst und du wirst es bekommen.

 

Bald.

 

Dann wirst du mein sein.

 

Meine Meinung:

 

 

Ein Cover, welches mich sofort gefesselt hat, brachte mich dazu mich auf einen Aufruf zu melden.. sozusagen der Coverkauf in der Bloggerwelt. Ich kannte weder den Klappentext, noch Vorgängerbücher der beiden Autorinnen und habe mich blind in das Abenteuer gewagt – und oh ja es war ein Abenteuer. Aber ich habe es nicht bereut, keine einzige Sekunde.

 

Das Buch handelt von Keaton der eine regelrecht krankhafte Obsession für die Protagonistin Olivia entwickelt und diese im gesamten Buch voll und ganz auslebt. Ich sage bewusst krankhaft, weil ich manche Aktionen wirklich schon echt erschreckend fand und mir öfters vor Augen führen musste, dass das Buch nur reine Fiktion ist. Denn manchmal bekam ich es wirklich mit einem kalten Schauer über meinen Rücken zu tun, weil mir die Vorstellung mancher Sachen schon zuwider war. Stellt euch einfach vor, ihr schaut einen guten Thriller und versetzt euch in die Lage des Opfers – dann wisst ihr, was ich meine. Denn anders wie im Film kommen im Buch die Emotionen der handelnden Personen  noch viel besser rüber und werden authentischer dargestellt.

 

Das Buch ist unterteilt in die Kapitel aus Livs und Keatons Sicht. Bei Liv wurde ein normaler Ich-Erzähler gewählt, während bei Keatons Sichtweise seine Gedanken dargestellt wurden. Dort fand man er eine Art „Du-Erzähler" vor, man hat sich als Leser gefühlt, als wäre man in seinem Kopf gefangen. Ich muss sagen, dass ich mich in Keaton überhaupt nicht hineinversetzen konnte – das mag an seinem Charakter selbst oder auch an der Erzählweise liegen. Am Schreibstil lag es auf jeden Fall nicht, denn der ist absolut fesselnd und spannend. Das Buch weckte eine Menge Gefühle in mir als Leser, viele positive, einige schockierend negative. Doch nie hatte ich das Gefühl das Buch abbrechen zu müssen, eher das Gegenteil: ich wollte ständig weiterlesen.

 

Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher und konnte mich gleich zu Beginn an begeistern. Im Verhältnis zur Geschichte passt es auch perfekt zum Gesamtauftreten.

 

Zu den Charakteren kann man gar nicht zu viel sagen, da man sonst viel zu viel spoilern würde, aber ich gebe euch mal die Kurzfassung. Keaton ist ein mächtiger Mann beim Sicherheitsdienst, der ein riesiges Kontrollproblem und eine nahezu perfide Stalkingeigenschaft hat. Trotzdem ist er irgendwie anziehend, da er auf der anderen Seite fürsorglich und beschützerisch ist. Und das gefällt Olivia außerordentlich gut, denn sie hat mit Männern noch keine guten Erfahrungen gemacht. Das macht sie skeptisch und misstrauisch gegenüber den männlichen Geschöpfen, aber sie merkt schnell, dass man Keaton nicht widerstehen kann. Charakterlich würde ich sie als tüchtig, zuverlässig und auf jeden Fall verdorben bezeichnen.

 

Mein Fazit:

 

 

Mein erstes Buch des Autorenduos war ein richtiger Erfolg. Das Buch ist spannend und gleichzeitig ein wenig psycho. Aufgrund kleinerer Schwachpunkte konnte ich mich nicht komplett in das Buch hineinversetzen, trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen und kann es euch auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr Dark Romance mit Thrillerelementen mögt.

 

Vielen Dank an Don Both und Maria O'Hara für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Dieser Umstand nimmt jedoch keinerlei Einfluss auf die Darlegung meiner ehrlichen Meinung.

 

 

 4,5 Sternchen von 5 Sternchen

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