Rezension zu "Leben im Gepäck" von Maria Väth

 Der Klappentext:

 

In der Schweiz einen Wagen zu stehlen und ihn ohne Führerschein nach Deutschland zu fahren, ist für Jacob ein Job wie jeder andere. Schließlich muss er irgendwie überleben.

Schwanger und ohne Geld in der Tasche zu einem fremden Mann ins Auto zu steigen, ist für Luise eine akzeptable Notwendigkeit. Schließlich muss sie irgendwie nach Hause kommen.

Obwohl beiden nicht der Sinn nach Gesellschaft steht, arrangieren sie sich und brechen gemeinsam zu einer Reise auf, die alles verändert. Aus einem kriminellen Auftrag wird ein zweiter und aus einer anonymen Beifahrerin eine Vertraute. Aber wie lange kann es gutgehen, wenn Recht und Ordnung niemals auf ihrer Seite stehen? Wenn zwielichtige Aufträge plötzlich ein Eigenleben entwickeln und nichts so funktioniert wie es sollte? Und was passiert, wenn das Herz mit einem Mal anfängt zu sprechen?

Meine Meinung:

 

Ich muss wirklich sagen, dass ich die Story unglaublich gut fand. Die Protagonisten und auch die anderen Charaktere waren super ausgebaut. Luise, die am Anfang sehr naiv wirkte, zeigte jedoch nach und nach, dass diese Charaktereigenschaft gar nicht auf sie trifft. Eigentlich ist sie sehr taff und gibt sich auch mit Kleinigkeiten zufrieden.  Insgesamt ein sehr toller Charakter.  Jacob ist ein Chaot,  wirkt am Anfang wie ein Bad-Boy der niemanden an sich ran lässt. Vielleicht hatte er das auch nicht vor, aber da kannte er auch Luise noch nicht.

Die Gespräche zwischen Jacob und Luise sowie Jacob seine Gedanken fand ich absolut authentisch. Sein Sarkasmus gegenüber sich selbst und seiner Situation war unglaublich toll. Es frischte die Gespräche und die Autofahrt immer wieder auf. Ich hatte an keiner Stelle vom Buch Langeweile.

Ich muss sagen, in diesem Buch stecken so viele unterschiedliche Gefühle, welche die Autorin richtig gut rübergebracht hat. Es geht nicht nur um eine Autofahrt und um Jacob seine Aufträge, es geht noch um so viel mehr. So vieles, was im Leben passieren kann. 

Mein Fazit:

 

Mich hat die Autorin mit diesem Buch überzeugen können. Der Schreibstil ist flüssig und die Story ist leicht zu lesen. Ich habe viel gelacht, gebangt, getrauert und gelächelt. Diese Geschichte kann man beim Lesen fühlen. Daher gebe ich 5 von 5 Sternchen. 

 

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