Rezension zu "The Last Border - Halt mich fest" von Daniela Hartig

 Der Klappentext:

 

Stell dir vor, du hast keine Identität.
Stell dir vor, du hast keine Rechte.
Stell dir vor, du hast kein Leben.
Weil du eine Frau bist. 

Der siebzehnjährigen Hanna ist es seit sie denken kann untersagt, frei und selbstbestimmt zu leben. Denn seit die Radikalen die Macht über ihr Land übernommen haben, ist der Alltag der Frau geprägt von Unterdrückung und absolutem Gehorsam. 
Nichts, aber auch gar nichts von Hannas Schönheit, ihrem Wissen und ihren Gefühlen darf je nach außen dringen. Niemand darf sie sehen.
Erst als sie Sayed kennenlernt, einen unerschrockenen und selbstbewussten jungen Mann, sieht sie die ganze Wahrheit hinter den grausamen Ereignissen. 

Er zeigt ihr, dass Liebe alle Grenzen sprengt. 

Er zeigt ihr, dass Freiheit möglich ist.

Aber zu welchem Preis?

Meine Meinung:

 

 

Dieses Buch ist wirklich krass. Erstmal hab ich an bestimmte Länder gedacht als ich den Klappentext gelesen habe. Denn man kennt es ja aus den Medien. "Dort ist es halt so" denken sicherlich viele. Aber die Autorin hat es geschafft die Probleme und Sitten anderer Länder ganz nah zu uns zu bringen, wobei sie den Glauben ganz raus gelassen hat. Mir wurde schnell bewusst wie stark die Frauen in diesem Buch leiden. Wie schrecklich es wäre wenn wir so leben müssten.

Ich habe den Protagonisten Seyed gleich zu Anfang für seinen Mut bewundert und das nur, weil er Hanna auf einer freundlichen Art angesprochen hat. Meine Bewunderung für ihn dauerte auch das ganze Buch an. Er zeigt Hanna so viel von ihrer Umwelt was sie sonst nicht gesehen hätte. Er nimmt Hanna wahr und das bedeutet in dieser Story so so viel.

Hanna selbst tat mir sehr leid aber sie fand im Laufe der Geschichte ihre Stärken. Natürlich wirkte sie dadurch manchmal rechthaberisch, aber das gehört nun mal zur Entwicklung dazu.

Manche Stellen in diesem Buch fand ich für ein Jugendbuch ein wenig zu heftig. Manche schrecklichen Geschehnisse waren für eine Altersempfehlung ab 14 Jahren zu bildlich dargestellt, und wirken dadurch sehr stark emotional ein. 

 

Mein Fazit:

 

Ich habe dieses Buch gerne gelesen. Es ist leicht geschrieben und führt einen nochmal vor Augen was die Handlungen mancher mächtigen Menschen auswirken können. Ich finde gut das es diese Thematik als Jugendbuch gibt, auch wenn ich es szenenweise manchmal zu heftig fand.  Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternchen

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Willkommen bei Herz im Buch!

Herz im Buch ist ein Bücherblog durch den wir unsere Leidenschaft

mit euch teilen

wollen.

 

Tragt ihr auch euer Herz im Buch? 

 

Wenn ihr Fragen oder Ideen habt, kontaktiert uns gerne:

 

herzimbuch@web.de