Autorentag mit Don Both und Maria O'Hara

Allgemeine Fragen

♡Wer schreibt welche Szenen? 
..Wir schreiben die Szenen immer abwechselnd, also es gibt keine genauen Reihenfolge, oder der schreibt den und der schreibt den. Wir schreiben so, wie wir gerade Lust drauf haben. Manchmal auch parallel. Aber Maria ist eher für die süßen Familien und Freundszenen zuständig, das langweilgt Don nämlich Die schreibt lieber den heißen Scheiß, wobei wir diesmal eigentlich wirklich alles aufgeteilt haben.

♡Gab es an bestimmten Stellen Probleme, wie zum Beispiel, dass ihr unterschiedliche Meinungen bezüglich des Werdegangs hattet?
..Oh ja, aber das tolle ist, dass wir ganz offen darüber reden können, wenn einem eine Szene vielleicht nicht gefällt und sagen können, das geht so nicht. Machen wir es lieber so und so ... wir schätzen gegenseitig unser Können und wissen, dass jede Kritik gute Kritik ist.

♡War ein Charakter komplett anders geplant? 
..Nein, diesmal sind die Charaktere komischerweise fast genauso geworden, wie wir sie haben wollten.

♡Wo ist euch die Idee gekommen? / Vielleicht auch wem? 
..Die Idee kam weil Maria YOU gelesen hat – schon vor etlicher Zeit und auch mal sowas düsteres schreiben wollte. Gesagt. Getan.

♡Wie lange habt ihr gebraucht, um das Buch zu schreiben? 
..Diesmal haben wir länger gebraucht als sonst, weil so viel privater Scheiß dazwischen kam. Es waren ungefähr 3 Monate.

FRAGEN AN DON BOTH

1. Wie sieht für dich ein perfekter Tag aus?
..Nicht gestresst aufstehen – kein Wecker! Kaffee trinken, den Hunden draußen beim Rumrennen zuschauen, Schreiben, mit meinem Mann was essen, schreiben. Mit meinen Hunden spazieren gehen, Schreiben. Essen. Eine Serie bei Netflix angucken. Sex und schlafen haha, du hast gefragt

2. Was ist deine absolute Süßigkeit?
..Ich sterbe für gutes Tiramisu

3. Liest du auch in deiner Freizeit? Wenn ja, wer gehört zu deinen liebsten Autoren?

..Ja. Ich denke ein Autor muss immer lesen, um sich weiter zu entwickeln. Ich lese allerdings am liebsten Fantasy. Wie z.B. Sara J Maas

4. Würdest du gerne in einer anderen (erfundenen) Welt leben? Wenn ja wo?

..Bei den Wranglers – definitiv!

5. Hörst du beim Schreiben gerne Musik oder brauchst du deine Ruhe?

..Ich brauche absolute Ruhe, aber ich höre beim Autofahren immer Musik und überlege mir dabei neue Szenen.

6. Was liebst du am Autorin sein am meisten?
..Dass ich das tun darf, was ich liebe seitdem ich klein bin. 
..Dass ich Menschen inspiriere, ihnen Mut gebe. Dass meine Texte berühren.

7. Wie kann man dich am besten vom Schreibtisch weglocken, wenn du gerade mitten in einer Schreibphase steckst?

..Wenn eine Freundin vorbeikommt.
Ansonsten keine Chance!

8. Welche Vorteile siehst du am gemeinsamen Schreiben? 
..Man kann sich gegenseitig weiterhelfen, wenn eine mal nicht weiterweiß, man kann sagen, ach schreib du weiter, und kann dann wieder einsteigen, wenn man voll inspiriert ist.

9. Welches Wort, egal wie oft du es schreibst, wird von dir immer wieder falsch geschrieben? 

..Rhytmus. DA! Schon wieder

10. Welches ist dein liebstes Zitat aus eurem neuen Buch „Obsessed“? 
..Man sollte sich niemals für etwas schämen, wenn man etwas tut, was man liebt

FRAGEN AN MARIA O'HARA

1. Würdest du gerne in einem anderen Land leben? Wenn ja, in welchem?
..Steuerlich gesehen, definitiv ja - in jedem Land der Welt.
Aber ansonsten fühle ich mich hier ganz wohl.

2. Mit welchem Geschenk kann man dir die meiste Freude machen? 
..GUTSCHEINE! VON ÜBERALL! (Ja, ich bin ein Konsumopfer).

3. Wolltest du schon immer Autorin werden oder kam der Wunsch erst mit der Zeit?
..Ich habe schon immer gerne Aufsätze geschrieben und Geschichten erfunden … dass ich aber bewusst Autorin werden wollte, kam erst nach Fangfiktion-Zeiten

4. Stell dir vor: Du musst für ein halbes Jahr auf eine einsame Insel.. Welche 3 Sachsen würdest du mitnehmen?

..Auf jeden Fall meinen Laptop, damit ich schreiben kann!
Dann einen fetten Roman und meinen Hund!


5. Welches ist aktuell dein liebstes Lieblingslied? 

..Ich höre ja FAST alle Musikrichtungen … aber momentan ist es definitiv Ariana Grande - 7 Rings

6. Was liebst du am Autorin sein am meisten?
..Dass ich mir meine Arbeitszeiten selbst einteilen kann und dass mich einfach alles inspiriert - von einem Musiktitel bis hin zu einem außergewöhnlichen Namen oder einer Story, die mir eine Freundin erzählt.

7. Wie kann man dich am besten vom Schreibtisch weglocken, wenn du gerade mitten in einer Schreibphase steckst?
..Wenn man mit mir ROYALS schauen will.

8. Welche Vorteile siehst du am gemeinsamen Schreiben?
..Also erstens lernt man immer neue Dinge dazu - Schreibweisen, Textstile, Perspektiven. Außerdem hilft man sich gegenseitig, wenn es bei einem hängt, schreibt der andere und es entstehen die besten Plots immer zu zweit.

9. Welches Wort, egal wie oft du es schreibst, wird von dir immer wieder falsch geschrieben?
..Rythmus … Rhythmus — ihr wisst schon

10. Welches ist dein liebstes Zitat aus eurem neuen Buch „Obsessed“?

..Ich kann und ich werde/ich kann und ich habe.

LESEMATERIAL AUS "OBSESSED"

 

DER KLAPPENTEXT:

 

Du siehst mich nicht, aber ich sehe dich.
Ich sehe dich immer.
Ich bin immer da – egal, was du machst.
Egal ob du tagsüber die liebvolle Mutter bist, oder nachts die verdorbene Hure.
Ob du gerade deinem Kind vorliest, oder deine Beine um eine Stange schlingst.
Ich seh dich, wenn du deinen kleinen, heißen Körper an anderen Männern reibst, und wenn du in deiner keuschen Uniform Gäste bedienst.
Ich weiß, was du denkst, wer du bist und wer du gerne sein würdest.
Ich weiß, was du brauchst und du wirst es bekommen.
Bald.
Dann wirst du mein sein.

 

 

Janines Rezension zum Buch findet ihr hier.

Ich bin unkonzentriert und müde. Immer wieder fällt mir was zu Boden und ich vertausche die Namen meiner Stammgäste, die am Tresen sitzen und Kaffee trinken. Heute ist ein komischer Tag und ich fühle mich von diesen eindringlichen Augen verfolgt. Immer wieder denke ich darüber nach, was es wohl gewesen sein mag, was dieser Mann ausgestrahlt hat. Was es gewesen sein mag, was mich in seinen Bann gezogen hat. Er ist ein wenig angsteinflößend und hat eine Seite an sich, die ich definitiv nicht näher kennenlernen will, doch ich habe keine Angst. Schon gar nicht vor Männern. Nach allem, was ich erlebt habe, lasse ich mich nicht so leicht unterkriegen.

»Du glaubst doch wohl nicht, dass ich dich nach gestern Nacht einfach so gehen lasse, Miss Pierson«, raunt er direkt an meiner Haut und ich spüre in meinem Rücken, wie er hart wird.
Ich schließe ergeben die Lider und antworte: »Ich habe gehofft, dass du sowas sagen würdest, Mister Rush.« Es ist komisch ihn zu duzen, es ist komisch in seinen Armen zu sein, es ist komisch seine Lippen an meinem Hals zu fühlen und seine Härte an meinem Arsch. Es ist komisch und gleichzeitig absolut perfekt.
Er dreht mich um, packt mein Kinn mit zwei starken Fingern und biegt meinen Kopf zurück. Seine Augen brennen wieder, als er mich ansieht. Ein starkes Grün, nimmt mich gefangen, als er sagt: »Ich sage es dir noch einmal und ich werde mich nicht ständig wiederholen: Du. Gehörst. Jetzt. Mir!«
Er küsst mich, kurz und leidenschaftlich und schiebt mich zu der Couch, an deren Kante ich mit den Kniekehlen stoße und falle ... weich ... Schon kniet er zwischen meinen Beinen, schon bin ich atemlos und schon öffnet er wieder meine soeben geschlossene Jeans und schiebt seine Hand hinein ...

Du genießt es. Du bist ein anderer Mensch, wenn du hier bist. Wenn die Scheinwerfer auf dich gerichtet sind und du präsentiert wirst, vorgeführt wirst, wie ein Stück Fleisch.
Oh Baby, du hast keine Ahnung, an welche Orte ich dich bringen werde, wenn du mir gehörst. Und das tust du schon jetzt. Ein Blick in meine Augen hat vollkommen gereicht. Wir haben eine Verbindung und die sitzt tiefer in dir, als du es dir erklären kannst, nicht wahr?
Du suchst mich.
Du willst mich.
Und du liebst es, dass du wie Scheiße behandelt wirst. Du hältst dich selbst nicht für besonders wertvoll, sonst würdest du es nicht zulassen, dass Fremde deinen Arsch anfassen, dass sie ihre Finger, wenn sie die Möglichkeit kriegen, über deine kleine, süße Pussy fahren lassen. Du liebst das. Du liebst es, ihre Aufmerksamkeit zu kriegen.
Tagsüber die brave Mama und nachts die Hure.
Ich weiß, dass du eine Hure bist.
Ich weiß es und auch ich liebe es.
Ich beobachte dich – wie du dein langes Haar schwingst und die Musik fühlst. Wie du dich räkelst und mit der Stange spielst, als wäre sie mein Schwanz. Ich kann es kaum erwarten, dich zu spüren, Olivia. Kann es kaum erwarten, in deine kleine, feuchte Pussy einzudringen und dich auszufüllen, bis du vor Verzückung die Augen verdrehst.
Ich sehe dich an und du siehst mich an und ich will es so. Merke dir, nichts passiert, wenn ich es nicht will. Ich will, dass du mich siehst. Ich will, dass du an nichts anderes mehr denken kannst.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Willkommen bei Herz im Buch!

Herz im Buch ist ein Bücherblog durch den wir unsere Leidenschaft

mit euch teilen

wollen.

 

Tragt ihr auch euer Herz im Buch? 

 

Wenn ihr Fragen oder Ideen habt, kontaktiert uns gerne:

 

herzimbuch@web.de