Rezension zu " Die letzte Melderin - 1. Die Nachfolge" von Michael G. Spitzer

 Der Klappentext:

 

Danielle war immer schon anders. In einer Stadt, in der blond und blauäugig das Ideal und auch den Großteil der Bevölkerung stellt, ist sie eine Außenseiterin. Diese geschützte Siedlung, nach mehreren verheerenden Kriegen vielleicht das letzte Refugium der Menschheit, birgt jedoch Gefahren und Geheimnisse.

Gregor, ihr Ausbilder und Mitglied des Rates, weist sie immer tiefer in die Abgründe der Gesellschaft ein. Als er Dan in Kontakt mit der Untergrundorganisation "Die geöffneten Hände" bringt, stellt sich ihr Leben komplett auf den Kopf.

Im Wissen der Gefahr, die ihr und allen Andersartigen droht, sucht sie nach Möglichkeiten, den Lauf der Dinge zu ändern. Doch auch hier steht sie allein. Nicht einmal ihren Helfern kann Dan rückhaltlos vertrauen.

Meine Meinung:

 

Ich muss sagen, nachdem ich den Klappentext gelesen habe wusste ich das ich das Buch gerne lesen möchte. Aber das es so gefühlvoll geschrieben ist, und trotzdem so extrem spannend ist, damit hab ich nicht gerechnet. Der Autor hatte eine tolle ungewohnte Art mit Worten umzugehen. Ich musste, am Anfang, die Sätze manches Mal zweimal lesen, weil ich dachte da ist ein Fehler im Satz. Aber so war es nicht. Viel mehr ist man an diesen perfekten Satzbau einfach manchmal nicht mehr gewöhnt.

Die Story vom Buch war sehr interessant. Ich habe auch nicht sofort am Anfang gewusst wohin die Reise geht. Die Geschichte hat mich sehr neugierig gemacht. Der Spannungsbogen war gut ausgebaut und hielt wirklich bis zum Schluss. Wobei mir aber öfter eine kleine Erklärung gefehlt hat. Die Siedlung hat ihre Regeln und Werte und  manches "warum" hat sich beim weiterlesen aufgelöst, aber manch anderes halt nicht. Vielleicht kommt da noch im 2. Teil was, aber das fände ich zu spät.

Die Charaktere waren super ausgebaut. Ich konnte mir die einzelnen Personen sehr gut vorstellen und hatte sie wirklich bildlich vor den Augen. Ich habe mit Dan mitgelitten, gehofft und auch geweint. Es gab Situationen im Buch bei denen ich so geschockt war, das ich das Buch erstmal zur Seite legen musste. Es ging mir wirklich sehr nah. Aber genau bei solchen Beschreibungen in der Geschichte, erkennt man wie gut der Autor schreibt. 

 

Mein Fazit:

 

Spannend, bildgewaltig, gefühlvoll und einfach richtig gut zu lesen. Bis auf die paar Hintergrundinformationen die innerhalb der Story gefehlt hatten, war das Buch perfekt. Ich freu  mich schon riesig auf den 2. Teil und gebe 4 von 5 Sternchen. 

 

 

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