Rezension zu "Ein Song für Alexis" von Poppy J. Anderson

Ein Song für Alexis von Poppy J. Anderson

 Der Klappentext:

 

Eigentlich könnte Alexis' Leben nicht großartiger sein, schließlich ist sie ein absoluter Superstar und die mit Abstand erfolgreichste Sängerin der USA. Doch dann wird ihr öffentlich und vor Millionen Zuschauern das Herz gebrochen. Alexis tut das, was vermutlich jede Frau in dieser Situation tun würde: Sie fliegt nach Las Vegas, betrinkt sich und heiratet einen Stripper, der mit einem Cowboyhut auf dem Kopf vor den Traualtar tritt.

Unter dem Skandal leidet ihr mühsam aufgebautes "All-American-Girl"-Image – da hilft auch die Annullierung der Ehe am nächsten Tag nichts mehr. Um ihren Ruf zu retten, entscheiden ihr Agent und ihr Manager, dass ein vernünftiger und anständiger Freund her muss, der sich an Alexis' Seite präsentiert. Sie wählen für diese Rolle ausgerechnet Taylor Sutter aus, der früher mit seiner Band sehr erfolgreich war, als Solokünstler jedoch nie durchstarten konnte.

Taylor ist charmant, sieht gut aus, hat Talent und wäre die perfekte Wahl für den Job, wenn Alexis und er nicht eine Vorgeschichte hätten …

Meine Meinung:

 

Rockstargeschichten sind ja wirklich total mein Ding, wirklich, Ich liebe sie! Demnach war ich auch richtig erfreut darüber, dass die Autorin mir ihr Buch zugeschickt hat, denn mit Musikern kann man bei mir nichts falsch machen. „Ein Song für Alexis" ist zwar nicht die typische Rockstargeschichte, aaaaber das macht es zu etwas Besonderem! Dieses Buch hebt sich mit seiner Umsetzung ab und ich habe es auch wirklich gerne gelesen. Es war nicht mein erstes Buch von Poppy J. Anderson – und es wird ganz sicher nicht mein letztes sein!

 

 

Die Geschichte wird abwechselnd von beiden Protagonisten beschrieben, wobei ich hier manchmal etwas verwirrt war, weil ein Sichtwechsel nicht durch den Namen am Beginn des Absatzes eingeleitet wurde. Aber daran habe ich mich schließlich auch gewöhnt und es gab auch markante Merkmale, an denen ich die Sicht ziemlich schnell entziffern konnte. Lesen ließ sich das Buch sehr flüssig, obwohl ich den Anfang etwas zu ausführlich fand. Nach etwa 100 Seiten ging es dann erst richtig los und ab da gab es dann für mich kein Halten mehr. Ich wollte ständig wissen wie es weiter geht, wie sich die Beziehung der beiden Protagonisten entwickelt. Deswegen kann man hier denke ich gut und gerne von einem Spannungsaufbau reden, der mit steigender Seitenanzahl immer höher wurde. In der Geschichte steckte meiner Meinung nach viel Potenzial und davon wurde auch wirklich gut was genutzt! Die Umsetzung ist der Autorin wirklich gut gelungen. Leider habe ich ein Manko für mich persönlich entdeckt, da ich selbst einfach ungern reale Personen in Büchern wiederfinde. Für einige bringt es das Buch der Realität viel näher – mich reißt es irgendwie aus der „Traumwelt", die Bücher mit mir zusammen aufbauen. Aber auch das kam jetzt nicht sooo häufig vor, also bin ich schon damit klargekommen.

 

 

Das Cover passt gut zum Buch und zur Geschichte, die abgebildete Person auch auf die Beschreibung von Taylor. Ich mag die Idee der Steinmauer im Hintergrund und insgesamt wirkt das Cover ansprechend. Ich persönlich mag ja keine Gesichter auf den Covern, aber da bin ich eine der wenigen, deswegen denke ich, dass dieses Cover eine große Bandbreite an Leuten ansprechen wird. Vor allem da es sich irgendwie mit seinem Stil abhebt!

 

 

Die beiden Protagonisten habe ich wirklich schnell in mein Herz geschlossen, vor allem Taylor, für den ich irgendwie Mitgefühl empfunden habe. An dieser Stelle möchte ich gerne anmerken, dass mir die Charaktere schon ein bisschen zu „erwachsen“ waren, keine Ahnung. Ich bin noch grün hinter den Ohren und habe mich einfach dafür entschieden, mir Taylor als 28 Jährigen und Alexis als 25 Jahre alte Frau vorzustellen. Es ist alles eine Interpretationssache, oder etwa nicht? Aber ob nun 7 Jahre jünger oder nicht, die beiden haben es einfach drauf. Alexis ist sympathisch und leidenschaftlich, hinter ihrer Rockstarfassade steckt ein weiches Herz und obwohl sie manchmal echt aufbrausend und voreilig urteilend sein kann, ist sie einfach eine Protagonistin, die man gerne haben muss. Taylor hingegen ist eher ein weicher Good Guy, der im Leben schon einige harte Lektionen lernen musste. Doch im Inneren ist er ein Kämpfer und konnte seinen großen Traum doch nie richtig aufgeben. Das zeigt vor allem Stärke, aber auch Mut.

 

 

In diesem Buch treffen zwei Menschen aufeinander, die beide schon vom Ruhm der Welt kosten durften, die eine ist gerade dabei, der andere hat seine Chance vor Jahren vertan. Sie sind unterschiedlich und doch gleich und eins verbindet sie ganz besonders – die Liebe zur Musik.

 

 

Mein Fazit: 

„Ein Song für Alexis“ ist eine süße Musikergeschichte, die mir sehr viele schöne Lesestunden beschert hat. Trotz kleinerer Schwachstellen konnte mich das Buch von sich überzeugen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Reihe, der schon ganz bald erscheint. Für jeden Rockstarliebhaber ein Muss – für alle anderen eine klare Leseempfehlung meinerseits! 

 

Vielen Dank an Poppy J. Anderson für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. 

 4 Sternchen von 5 Sternchen

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