Rezension zu „Wir in den schönsten Farben" von Ella Yunis

Wir in den schönsten Farben von Ella Yunis

 

Der Klappentext:

 

Vielleicht müssen wir uns manchmal verirren, um den richtigen Weg zu finden.

 

Kunststudentin Ivy steckt in einer Schaffenskrise. Für Ablenkung soll eine Assistenzstelle am Theater sorgen, doch nicht nur der cholerische Boss stellt eine Herausforderung dar. Bald schon spielt Ivy die Hauptrolle in ihrem eigenen Liebesdrama – inszeniert von einem englischen Austauschstudenten, der ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.

 

Eine Geschichte über die Kunst, sich zu trauen.

Meine Meinung:

 

Dieses Buch ist mir als erstes durch das hübsche Cover aufgefallen und durch den interessanten Klappentext in meinem Gedächtnis geblieben. Nachdem es dann eine Weile auf meinem Sub lag, habe ich mich also dazu entschieden, dieses Schätzchen von eben diesem zu befreien.. und es nicht bereut. „Wir in den schönsten Farben“ konnte mich zwar nicht komplett überzeugen, aber ich empfand die Geschichte trotzdem als sehr angenehm und lesenswert. Vor allem die Grundidee hat es mir angetan.

 

In diesem Buch ist die Protagonistin Ivy die Einzige, die eine Stimme bekommt, jedoch fand ich das hier sehr passend. Es wurde aus der Sichtweise der 3. Person geschrieben und obwohl ich das eigentlich nicht so gerne mag, ist es mir im Großen und Ganzen nicht negativ aufgefallen. Ich konnte mich sogar relativ gut in die Geschichte hineinversetzen, was mir sonst immer recht schwer fällt. Der Schreibstil der Autorin ist meiner Meinung nach ein bisschen schwerer und lässt sich dadurch „langsamer“ lesen. Sie baut auch ziemlich viel Wissen über Kunst ein, was für einen „Nicht Kunstbegeisterten“ schon ziemlich langatmig werden konnte. Trotzdem habe ich mich nach einiger Zeit mit der Schreibweise angefreundet und konnte das Buch dann immer besser lesen. Die Kapitel waren gefühlt ziemlich lang, aber das ist ja auch nicht immer negativ anzusehen.

 

Das Cover gefällt mir äußerlich wirklich gut, da ich erstens weiße Cover liebe und zweitens eine schöne Farbkreation das Titelbild beherrscht. Es ist schlicht und gleichzeitig etwas Besonderes! Ich mag es wirklich sehr gerne. An dieser Stelle möchte ich kurz anmerken, dass mir im Taschenbuch die Schrift etwas zu klein geraten ist, wen das also auch stören könnte, der sollte wohl eher zum Ebook greifen!

 

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Jack und Ivy. Ivy ist eine Kunststudentin, die durch ihren Professor die Möglichkeit erhält, als Produktionsassistentin an einem Theaterstück mitzuwirken. Sie ist klug, ehrgeizig und lässt sich auf keinem Fall schnell unterkriegen. In ihr steckt eine wahre Kämpfernatur. Auf der anderen Seite haben wir Jack, der als Austauschschüler ebenfalls ein Teil des Stücks sein wird. Jack ist eher schüchtern und introvertiert, soziale Kontakte schließt er meistens durch seinen besten Freund Oliver. Die Beiden verbindet die Liebe zur Kunst und meiner Meinung nach sind sie so ein schönes Paar, sodass ich hätte mehr davon sehen wollen. Denn das ist leider ein bisschen kurz gekommen, wirklich beschrieben, wie Jack und Ivy als Paar interagieren, wird in dem Buch nicht. Das ließ mich auch ein wenig unbefriedigt am Ende zurück.

 

 

Mein Fazit: 
„Wir in den schönsten Farben“ ist eine süße Geschichte, die meiner Meinung nach einfach etwas leichter hätte sein können. Mir fehlte ein wenig das Prickeln und Surren zwischen den Protagonisten und auch ein richtiges „Happy End". Nichtsdestotrotz war das Buch wirklich lesenswert und ich wollte auch immer wissen, wie es mit der Geschichte weiter geht.

Vielen Dank an Ella Yunis für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. 

 3,5 Sternchen von 5 Sternchen

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